Hilfe für vernachlässigte und bedürftige Kinder in Rumänien

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Wir arbeiten seit über 12 Jahren mit schutzbedürftigen Kindern und Familien in Rumänien. Besonders in den letzten Jahren ist unsere Arbeit gewachsen und die rumänischen Kommunalbehörden sind auf uns aufmerksam geworden. Sie haben die tiefgreifenden Veränderungen im Leben der Kinder, mit denen wir arbeiten, bemerkt und uns gebeten, unsere Arbeit in einer sehr verarmten ländlichen Gemeinde aufzunehmen.

Ich habe die Familien und die winzige Schule dort besucht und herausgefunden, dass hier ungefähr 419 Menschen, von denen 206 Kinder sind (offizielle Zahlen wurden bisher nicht erhoben), am Rande der Gesellschaft leben. Die meisten Kinder gehen nicht zur Schule und leiden unter schwerer Armut und Vernachlässigung.


Hier auf dem Land leben diese Menschen weit abseits vom Rest der Gesellschaft ausgeschlossen, isoliert und in Vergessenheit geraten. Alkoholismus, Gewalt, Armut und Schulabbruch sind weit verbreitet. Müll wird weder gesammelt noch abtransportiert, sondern liegt überall herum. Da es keine sanitären Anlagen und keine Quelle mit sauberem Trinkwasser gibt, sind die Menschen anfällig für Krankheiten. Leere Versprechen, Arbeitslosigkeit und keinerlei Veränderung ihrer Situation haben sie in einen Zustand der Verzweiflung und Depression versetzt.

Ich besuche eine winzige Ein-Raum-Hütte. Ich sehe den Schmerz in den Augen der Mutter. Sie ist 17 Jahre alt, steht in der Mitte des Raumes und hat ihr zweites Kind im Arm. Hier ist es schmutzig, alles ist alt und es gibt nur einen Herd und ein Bett. Ihr Gesicht ist so schön, aber ihr Blick ist leer und verloren. Ihr Lächeln ist müde und zeigt, dass sie bereits die meisten Zähne verloren hat. Sie erzählt mir von einer Kindheit der Vernachlässigung und des Missbrauchs: „Wir waren 14 Kinder, aber die Hälfte wurde ins Waisenhaus gebracht. Meine Mutter ist kein guter Mensch.“ Als wir gehen, hat sie Tränen in den Augen. Ich glaube, wir waren die ersten, denen sie ihre Geschichte jemals erzählt hat.

Jedes Haus hier hat eine ähnliche Geschichte zu erzählen. Kinder und Familien so zu sehen, hat mir das Herz gebrochen.

Open Hands möchte, dass all diese Kinder eine Zukunft haben. Momentan arbeiten wir daran, dass alle Kinder zur Schule gehen. Unsere Sozialarbeiterin Firuta hält regelmäßige Treffen mit den Eltern ab und arbeitet mit den Lehrern und den örtlichen Behörden zusammen.

Wir haben festgestellt, dass die Kinder sehr hungrig sind. Hand in Hand mit der Schule möchten wir dort Essen an sie verteilen und ihre Geburtstage feiern. Die Kinder wissen nicht einmal, was ein Geburtstag ist oder wann sie geboren wurden. Sie sind kostbar und wir möchten, dass sie das wissen.

Bitte helft uns dabei und lasst uns gemeinsam so viel Licht, wie nur möglich in ihre Dunkelheit bringen. Es gibt eine Zukunft für sie, unser Licht muss nur hell genug scheinen.

Ihr könnt für dieses Projekt auf unser „Open Hands CHarity“ Konto bei der Volksbank Vechta spenden:
BIC: GENODEF 1 VEC - IBAN: DE13 2806 4179 0426 6870 00
Verwendungszweck: Lighthouse – Projekt

Mit einem ganz herzlichen Dankeschön & lieben Grüße,
Rebekka & das gesamte Open Hands Team

 

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